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SchönheitschirurgieEine Schönheitsoperation (auch Schönheitschirurgie genannt)
ist ein chirurgischer Eingriff, der durch die fehlende medizinische
Indikation gekennzeichnet ist. Die Schönheitsoperation dient damit
alleinig der oft nur subjektiv wahrgenommenen Verschönerung des
menschlichen Körpers. MotiveIn erster Linie ist die Steigerung des Selbstwertgefühls, abseits von psychotherapeutischen Maßnahmen, zu nennen. In vielen extremen Fällen von mehrfachen plastischen Operationen, wie sie vor allem bei Prominenten zu beobachten sind, wird inzwischen von einer Dysmorphophobie als Ursache ausgegangen. Die betreffenden Personen haben dabei eine andere Wahrnehmung ihres Aussehens als ihre Umwelt. Sie finden sich ursprünglich hässlich (gar entstellt) und verfolgen mit den Operationen das Ziel der Herstellung ihres Idealbildes. RisikenZwar stellt jede Operation prinzipiell eine Körperverletzung dar, zu der bei dokumentierter Aufklärung eine Zustimmung eingeholt werden muss. Die fehlende medizinische Notwendigkeit der schönheitschirurgischen Behandlung erzwingt hier jedoch eine schärfere Beurteilung der möglichen Risiken, sodass an die Aufklärung vor einem Eingriff und deren Dokumentation nach juristischer und medizinischer Auffassung besonders strenge Maßstäbe gelegt werden müssen. Ein besonderes Risiko besteht darin, an einen Chirurgen zu geraten, dessen ethische Bedenken bezüglich speziellen Wünschen des Patienten/der Patientin nicht sehr ausgeprägt sind: Was der Patient wünscht und was technisch möglich ist - wird gemacht. Schönheitschirurg ist kein Begriff, der im ärztlichen Weiterbildungsrecht definiert ist. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist der Plastische Chirurg von seiner Weiterbildung nicht nur ein Schönheitschirurg. Seine Ausbildung erfolgt im wesentlichen im Bereich der wiederherstellenden Chirurgie (z. B. von angeborenen Deformierungen, Unfallverletzungen, Verbrennungen). Die ästhetische Chirurgie ist ein kleiner Teil seiner Ausbildung. Andere Facharztgebiete umfassen ebenfalls spezielle Aspekte der Schönheitschirurgie obwohl diese nicht in der Aus- und Weiterbildungsordnung vorgesehen sind: z. B. Brustoperationen bei Gynäkologen, Gesichtsoperationen bei Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Hautoperationen, Fettabsaugungen und Laserbehandlungen bei Dermatologen. Seit Jahren gibt es zwischen diesen Facharztgruppen strittige Diskussionen über eine Erweiterung des Facharztbegriffs bzw. des Zusatztitels plastische Operationen um den Begriff ästhetisch. Wegen des werbenden Charakters dieses Begriffs bemühen sich alle Fachgruppen darum, ihre ästhetisch-chirurgische Kompetenz durch Vereinahmung des Begriffs zu demonstrieren. Literatur * Angelica Ensel, Nach seinem Bilde. Schönheitschirurgie und
Schöpfungsphantasien in der westlichen Medizin, eFeF 1996, ISBN
3905561026 MöglichkeitenSchönheitsoperationen sind in unterschiedlichen Bereichen möglich: * Brustvergrößerung Artikel Schönheitsoperation. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. September 2007, 10:57 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sch%C3%B6nheitsoperation&oldid=36391120 (Abgerufen: 17. September 2007, 10:02 UTC) |
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